
Gut kombiniert
Oftmals müssen Spezialfahrzeuge zur Erbringung von Dienstleistungen angeschafft werden. Bis auf wenige Fälle können diese Fahrzeuge nur für eine bestimmte Dienstleistung eingesetzt und nicht 2-schichtig an fünf Tagen der Woche ausgelastet werden. Diesem Problem möchte die Hallesche Wasser und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) entgegenwirken. Im Rahmen des Projekts Polyvalenter Fuhrpark wird geprüft, inwieweit Basisfahrzeuge mit variablen Wechselaufbauten für unterschiedliche Zwecke und Dienstleistungen eingesetzt werden können. Auf dieser Grundlage sollen bedarfsgerechte Anschaffungen erfolgen, um die Effizienz und Flexibilität des Fuhrparks zu erhöhen. Dabei wird insbesondere ein bereichs-, standort- und unternehmensübergreifender Einsatz der Fahrzeuge angestrebt. Derzeit werden drei Teilprojekte bearbeitet. Weitere Ideen werden derzeit evaluiert, um die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale der Wechselaufbauten zu beurteilen.
Clever geplant
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Prüfung der aktuellen Dienstleistungen hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten mit Wechselaufbauten. Dabei wird analysiert, inwieweit die bestehenden Dienstleistungen durch den Einsatz dieser Aufbauten verbessert oder erweitert werden können. Die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit der jeweiligen Dienstleistung mit Wechselaufbauten wird ebenfalls bewertet. Insgesamt verfolgt die HWS einen systematischen Ansatz, um die Potentiale der Wechselaufbauten zu prüfen, die Effizienz ihrer Fahrzeuge zu steigern und innovative Dienstleistungen zu entwickeln. Durch diese strukturierte Vorgehensweise soll sichergestellt werden, dass nur ökonomisch sinnvolle und technisch machbare Lösungen umgesetzt werden.
Durch die Verwendung von Basis-Fahrzeuggestellen innerhalb des vorhandenen Fuhrparks werden die zur Produktion neuer Fahrzeuge entstehenden CO2-Emissionen gemindert.
Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen erfordert einen systematischen Ansatz – von der Erzeugung bis zur Nutzung.
Die Partnerschaft im Rahmen der Energie-Initiative ermöglicht dieses systemische Vorgehen: Wir betrachten sowohl die Bereitstellungsseite der Daseinsvorsorge, als auch die der Verwendung. Durch diese ganzheitliche Betrachtung lassen sich wirksame und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ableiten. Schritt für Schritt reduzieren wir die Klimawirkung unserer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig bleiben die Preise für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) bezahlbar.
Dabei spielen drei verschiedene Dimensionen eine Rolle.
Maßnahmen: Die Bandbreite an Möglichkeiten von Maßnahmen der Vermeidung bzw. Verminderung bis hin zur Dekarbonisierung und Kompensation.
Verbraucherperspektive: Die Perspektive der privaten oder gewerblichen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unserer Mobilitätskundinnen und -kunden und der industriellen Verbraucher.
Bereitstellungsperspektive: Die Perspektive der Bereitstellung von Wärme, Strom, Wasser und der Lieferketten sowie der Wasser und Abwasserversorgung und des Recyclings.
Zeitraum der Umsetzung: seit 2024
Zielstellung:
Fahrzeugauslastung steigern, Flexibilität erhöhen, Investitionskosten senken, Marktlücken erschließen, Ressourcen schonen
Stand: 07/2025 – Bei Fragen zur Berechnungsmethodik kontaktieren Sie uns gern.
Träger des Projekts: